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Der englische Arzt Dr. Edward Bach hat diese nach ihm benannte Therapieform entwickelt.
Dr. Edward Bach war mit den Erfolgen der herkömmlichen Therapien unzufrieden und fand heraus, dass die Ursachen körperlicher Krankheiten in der Seele liegen. Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig und allein ein Korrektiv; ein Werkzeug, dessen sich unsere eigene Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns vor größeren Irrtümern zurückzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten - und uns auf den Weg der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen. Er führt Seelenqualitäten auf, die sich die Menschen auf dem Weg zur Vollkommenheit (und damit auch zur Gesundheit) Schritt für Schritt aneignen müssen. Diese Eigenschaften wurden und werden von großen Meistern und Lehrern der Menschheit vorgelebt.
Er nennt beispielsweise:
Liebe Mitgefühl Friedfertigkeit Unerschütterlichkeit Sanftmut Stärke Verständnis Toleranz Weisheit Versöhnungsbereitschaft Mut Fröhlichkeit
Daneben existieren auch negative Seelenqualitäten, die den Menschen daran hindern, obige Qualitäten zu erlangen. Diese Störfaktoren geben die konstruktive Möglichkeit, dass der Mensch sie überwindet und daran wächst und gesundet. Die Störfaktoren haben das Potenzial, Krankheiten zu verursachen.
Edward Bach führt einige davon auf:
Zwang Furcht Ruhelosigkeit Unentschlossenheit Gleichgültigkeit Schwäche Zweifel Fanatismus Ignoranz Ungeduld Entsetzen Kummer
Differenziert beschreibt er 38 verschiedene Seelenzustände, die Gemüt und Psyche belasten und krankmachend wirken. Sie lassen sich in sieben Gruppen einordnen. Entsprechend dieser Seelenzustände forschte er mit einer ihm eigenen Sensitivität nach Blütenpflanzen, die dann als Heilmittel aufbereitet werden. Das sind die Blütenessenzen nach Dr. Edward Bach oder auch die Bachblüten genannt.
Die sieben Gruppen sind:
1. Für diejenigen, die Angst haben. 2. Für diejenigen, die an Unsicherheit leiden. 3. Für diejenigen, die ein ungenügendes Interesse für Gegenwartssituationen haben. 4. Für diejenigen, die einsam sind. 5. Für diejenigen, die gegenüber Einflüssen und Ideen überempfindlich sind. 6. Für diejenigen, die unter Mutlosigkeit und Verzweiflung leiden. 7. Für diejenigen, die um das Wohl anderer allzu besorgt sind.
Beispiel: Centaury, Tausendgüldenkraut Zitat Dr. Bach: Für jene freundlichen, ruhigen, sanften Menschen, die überängstlich darauf bedacht sind, anderen zu dienen. Bei ihren Anstrengungen überschätzen sie ihre Kraft. Sie identifizieren sich so mit ihrem beflissenen Streben, dass sie mehr zu Sklaven als zu willigen Helfern werden. Ihre gute Art verleitet sie, mehr zu tun, als es ihre Aufgabe wäre, und dabei könnte ihr eigenes Lebensziel vernachlässigt werden.
Entsprechend des Seelenzustandes werden die Blütenessenzen ausgewählt und kombiniert. Edward Bach verfolgte den Heilansatz, dass sich der Patient nicht mit dem negativen Seelenzustand beschäftigen solle, denn dadurch würde der “Feind” nur noch weiter gestärkt. Er solle sich vielmehr mit der gegenteiligen Eigenschaft beschäftigen, diese positive Seeleneigenschaft würde dann den negativen Einfluss hinausschwemmen.
Eine besondere Anwendung sind die Notfall-Tropfen (Rescue Remedy). Fünf Blütenessenzen aus den insgesamt 38 werden kombiniert und kommen bei plötzlichen außergewöhnlichen Ereignissen zum Einsatz: Bei Schock, Angst, Erschrecken, Unfall, Panik etc.
Die Bachblütentherapie ist eine schulmedizinisch nicht anerkannte Methode, da ihre Wirkung nicht wissenschaftlich bewiesen ist.
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